Das Steinkammergrab bei Fritzlar-Züschen

Auf dem Gebiet von Züschen und Lohne befinden sich 3 Großsteingräber und auf dem "Hasen-Berg" eine zeitgleiche Höhlensiedlung.
Dieses megalitische Denkmal (ca. 2 500 v.Chr.) wurde 1894 ausgegraben.
Die eingetiefte Grabkammer wurde aus 24 rechteckigen Wandsteinblöcken errichtet. An den Enden wird die Kammer von 2 Steinblöcken begrenzt, von denen einer ein sogenanntes Seelenloch aufweist.
Die Wandsteine sind mit Fischgrätmuster und Zickzacklinien versehen (Abschlußsteine, Türlochstein). Weiterhin sieht man ein Gewirr von abstrakten Darstellungen von Rindern, Rindergespannen, teilweise im Joch vor zweirädrigen Wagen gehend.
Die Öffnung des Seelenloches zielt auf den fünf Kilometer entfernten Wartberg, als Sonnenaufgangspunkt Anfang Mai (Beltaine Fest).

Das Grab ist gut von der Landstraße Lohne-Züschen aus zu erreichen.